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Sowohl Zinsen als auch Kursgewinne und Dividenden unterliegen der Steuerpflicht.

Durch den gesetzlich vorgesehenen Sparer-Pauschbetrag kann jeder Sparer pro Jahr Zinserträge in Höhe von 801 EUR, bei zusammenveranlagten Ehegatten sogar 1.602 EUR steuerfrei vereinnahmen. Ausgehend von einem Zinssatz von 2 %, bleiben Erträge von 40.050 EUR steuerfrei. Bei einem Zinssatz von 1,5 %, erhöht sich dieser Betrag sogar auf 53.400 EUR. Um sicherzustellen, dass die Kreditinstitute von den Kapitalerträgen keine Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer einbehalten, ist die rechtzeitige und zutreffende Erteilung eines Freistellungsauftrages erforderlich.

Sollten mangels Freistellungsauftrag doch Steuern einbehalten werden, können diese im Rahmen einer Einkommensteuererklärung erstattet werden.

Der nunmehr veröffentlichte Entwurf der Einkommensteuer-Richtlinien 2012 hält für private Steuerzahler folgende Änderungen bereit:

  • Der Ehrenamtsfreibetrag in Höhe von 500 EUR kann auch von ehrenamtlich tätigen Schiedsrichtern im Amateurbereich in Anspruch genommen werden.
  • Eigene Beiträge eines Kindes zur Basiskranken- oder zur gesetzlichen Pflegeversicherungen stellen abzugsfähige Vorsorgeaufwendungen dar. Bei den Eltern können diese Vorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben beantragt werden, wenn sie das Kind unterstützen (Bar- oder Sachleistungen).
  • Eltern können Schulgeldzahlungen auch dann als Sonderausgaben geltend machen, wenn das Kind volljährig und selbst Vertragspartner der Schule ist (sog. Drittaufwand).
  • Kapitalerträge, die der Abgeltungsteuer unterliegen, dürfen nicht in die Berechnung des Altersentlastungsbetrages einbezogen werden.
  • Deutschkurse sind nicht als außergewöhnliche Belastungen abziehbar.