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Seit Jahresbeginn gelten in der gesetzlichen Rentenversicherung einige neue Regelungen. Die wichtigsten Änderungen Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Entgeltgrenze für Minijobs wird ab dem 01.01.2013 von 400 EUR auf 450 EUR erhöht. Von dieser Neuregelung sind rund 7 Mio. Minijobber in Deutschland betroffen. Gleichzeitig soll eine Versicherungspflicht zur gesetzlichen Rentenversicherung eingeführt werden. Auf Antrag können sich Minijobber aber von dieser generellen Rentenversicherungspflicht befreien lassen.

Die Regelung für Kleinunternehmer stellt eine umsatzsteuerliche Vereinfachungsvorschrift dar.

Sie bewirkt, dass sich kleinere Unternehmer von der Umsatzsteuer freistellen lassen können.

Die Regelung ist anzuwenden, wenn der Umsatz des Vorjahres die Grenze von 17.500 € nicht

überschritten hat und im laufenden Jahr voraussichtlich 50.000 € nicht überschreiten wird.

Sollten Sie der Kleinunternehmerregelung unterliegen und ein dem Unternehmen zugeordnetes

Fahrzeug auch privat nutzen, ist ein Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH) für Sie von Interesse.

Der BFH hat entschieden, dass die Privatnutzung eines unternehmerischen Pkw nicht dazu führt,

dass die o.g. Umsatzgrenzen überschritten werden und somit die Anwendung der Regelung nicht

möglich ist.

 

Fallbeispiel:

Unternehmer A erwirtschaftet in 2011 einen Umsatz in Höhe von 15.500 EUR. Der voraus-

sichtliche Umsatz für 2012 beläuft sich auf 47.000 EUR. Seit 2012 nutzt der Unternehmer

ein unternehmerisches Fahrzeug auch für private Zwecke. Der Entnahmewert für die Privat-

nutzung beträgt 4.000 EUR. Durch die vorgenannte BFH- Rechtsprechung kann der Unternehmer

auch in 2012 die Kleinunternehmerregelung anwenden, da er trotz der Privatnutzung die Umsatz-

grenze von 50.000 EUR nicht überschreitet.

 

Hinweis:

Bei der Ermittlung der Umsatzgrenzen für die Anwendung der Kleinunternehmerregelung

bleiben auch die meisten steuerfreien Umsätze außer Ansatz. Wenn z.B. ein Arzt umsatz-

steuerpflichtige Umsätze erbringt, die unterhalb der Umsatzgrenzen liegen, kann er die

Kleinunternehmerregelung ungeachtet der Höhe der steuerfreien Umsätze anwenden.