Wird ein betriebliches Fahrzeug auch für private Zwecke verwendet, kann der private Nutzungsvorteil anhand eines Fahrtenbuches ermittelt werden.

Der Gesetzgeber stellt strenge Anforderung an das Führen eines ordnungsgemäßen Fahrtenbuches. Ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch hat u.a. das konkrete Ziel der jeweiligen Fahrt auszuweisen. Es reicht nicht aus, als Fahrtziel nur einen Straßennamen anzugeben.

Auch eine spätere Erläuterung bzw. Präzisierung der Angaben wird nicht akzeptiert. Sollten Sie ein Fahrtenbuch führen, ist darauf zu achten, dass Sie beim Fahrtziel den Namen des Kunden oder Geschäftspartners mit dessen Hausnummer angeben.

Anhand der vorgenannten Ausführungen ist ersichtlich, dass ein Fahrtenbuch mit großer Sorgfalt zu führen ist, wenn es von der Finanzverwaltung anerkannt werden soll. Sollte die Finanzverwaltung dass Fahrtenbuch verwerfen, ist der private Nutzungsvorteil pauschal nach der 1 %- Methode zu ermitteln.