Nach Ansicht des Europäischen Gerichtshof fallen ästhetische Operationen und ästhetische Behandlungen unter den Begriff  „ärztliche Heilbehandlungen“ oder „Heilbehandlungen im Bereich der Humanmedizin“, wenn diese Leistungen dazu dienen, Krankheiten

oder Gesundheitsstörungen zu diagnostizieren, zu behandeln oder zu heilen oder die Gesundheit zu schützen, aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen. Dann sind diese Leistungen nach § 4 Nr. 14 UStG umsatzsteuerfrei. Alle anderen ästhetischen Operationen oder ästhetischen Behandlungen, die nicht unter die o.g. Begriffdefinition fallen, sind nach wie vor mit dem Regelsteuersatz von 19 % umsatzsteuerpflichtig.