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taschenrechner mit autoAls Reaktion auf die neuste Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes zu den Reisekosten hat der Gesetzgeber die steuerlichen Reisekosten ab 2014 reformiert. Infolgedessen sind nun beispielsweise Jahreskarten für den öffentlichen Personennahverkehr, die vom Arbeitgeber dem Mitarbeiter im Rahmen der Sachbezugsgrenze bis 44 € steuerfrei überlassen werden, bei der Steuererklärung des Arbeitnehmers auf die Entfernungspauschale anzurechnen.

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Ab Januar 2014 ergeben sich im steuerlichen Reisekostenrecht vielfältige Änderungen. Die Neuregelungen sollen das Reisekostenrecht einfacher machen und den Verwaltungsaufwand vermindern. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • Erste Tätigkeitsstätte: Der Begriff der bisherigen “regelmäßigen Arbeitsstätte” wird durch die “erste Tätigkeitsstätte” ersetzt. Dieser neue Begriff ist ein zentraler Bestandteil des neuen Reisekostenrechts und hat entscheidende Bedeutung für den Werbungskosten- oder Betriebsausgabenabzug.
  • Neue Staffelung der Verpflegungspauschalen: Die bisherige Staffelung (6/12/24 EUR) wird durch eine zweistufige Staffelung (12/24 EUR) ersetzt. Die Pauschale von 12 EUR wird nunmehr bereits bei einer Mindestabwesenheit von 8 Stunden (bisher 14 Stunden) gewährt. Bei einer mehrtägigen Abwesenheit mit Übernachtung werden unabhängig von der Abwesenheitsdauer für den An- und Abreisetag jeweils 12 EUR gewährt.

Weitere Änderungen betreffen die Berücksichtigung von Unterkunftskosten und den Bereich der doppelten Haushaltsführung.