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Impressum Paragraf | Paragraph | ParagrafenzeichenWenn Sie einen Angehörigen pflegen, können Sie auch ohne eigene Beiträge einen Rentenanspruch erwerben. Sollten Sie wegen der häuslichen Pflege eines Pflegebedürftigen nur eingeschränkt oder überhaupt nicht erwerbstätig sein können, sind Sie aufgrund der Pflegetätigkeit möglicherweise in der gesetzlichen Rentenversicherung, ggf. zusätzlich neben einer anderen Beitragszahlung, versichert. Das kostet Sie keinen Cent. Die finanzielle Verpflichtung liegt ausschließlich bei der Pflegekasse des Pflegebedürftigen oder einer vergleichbaren Stelle. Diese zahlt für die Pflegeperson Rentenversicherungsbeiträge.

Als Pflegeperson sind Sie in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert, wenn Sie einen Pflegebedürftigen nicht erwerbsmäßig wenigstens 14 Stunden wöchentlich in seiner häuslichen Umgebung pflegen. Voraussetzung hierfür ist unter anderem, dass Sie neben der Pflege regelmäßig nicht mehr als 30 Stunden pro Woche erwerbstätig sind. Versicherungsfrei in der gesetzlichen Rentenversicherung sind Sie als Bezieher einer deutschen Altersrente, Pension oder Rente aus einer berufsständigen Versorgungseinrichtung.

Je nach Pflegestufe errechnet sich eine bestimmte Beitragsbemessungsgrundlage, die dem Rentenversicherungsträger gemeldet wird. Beispiel:

Pflegestufe I, Mindestpflegeumfang 14 Stunden pro Woche

Bezugsgröße 2013 = 2.695 € monatlich x 26,6667 % = 718,67 € x 12

= Bemessungsgrundlage 8.624,04 €.

Dieser Betrag wird als Beitragsbemessungsgrundlage der Rentenversicherung gemeldet.

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